Pressestimmen:

 

“Die Verschmelzung des scheinbar Unvereinbaren ist ein Charakterzug des Blues, die Reduktion auf das Nötige ein anderer. Stimme, Gitarre, Bluesharp, ein Musiker, mehr braucht man nicht. Die mannigfalten Möglichkeiten, die diese Einfachheit ermöglicht, sie werden von Wolfgang Kalb perfekt vorexerziert. Da ist zum einen die Vielfarbigkeit eines inzwischen reifen und eigenen Stils, der wiederum Einflüsse aus Gospel, Jazz und Folk aufgenommen und verschmolzen hat.

Diesem stilistischen Reichtum der Musik entspricht der klangliche Reichtum des Konzerts. Wolfgang Kalb wechselt zwischen  Fingerpicking und Bottleneckspielweise auf der Dobrogitarre.

Neben dem Instrumentalisten Wolfgang Kalb darf der Sänger Wolfgang Kalb nicht unerwähnt bleiben. Denn er verfügt über eine wunderbar raue, gerade richtig ungeschlachtete, schmelzfreie, ja in Anklängen fast „schwarze“ Stimme, die er perfekt an die stilistisch ganz unterschiedlichen Stücke anzupassen versteht.“

(Nordbayerische Nachrichten, 26. Januar 2005) Eggolsheim, Kulturscheune

 

Eben wie die Alten…

“Nicht, dass Wolfgang Kalb hohle Imitation liefert. Er prägt den alten Seiten der „Everblues“ viel Persönliches ab, nicht zuletzt durch seine gute Bluesstimme. Was er kann, ist absolut ausgeleierten und leergehorchten Stücken wie „House of the Rising Sun“ wieder Frischluft, eine ganz persönliche und damit wieder neue Note zu geben.“

(Erlanger Kultur, Erlanger Nachrichten) E-Werk, Erlangen

 

“…Als nächster betrat Wolfgang Kalb die Bühne. Er spielt bevorzugt Stücke der großen alten Blues-Musiker der zwanziger und dreißiger Jahre, wie beispielsweise Robert Johnson. Als er schließlich noch „St. James Infirmary“ anstimmte, kocht der Saal förmlich vor Begeisterung. „Blues-Kalb“, wie der Musiker in Forchheim genannt wird, überzeugte nicht nur durch seine unverwechselbare Stimme und seine ausgefeilte Gitarrentechnik, sondern bringt nebst ausgezeichnetem Feeling den authentischsten Country-Blues, den Forchheim je hörte.“

(Fränkischer Tag Bamberg) Bürgerhaus, Ebermannstadt

 

“…Kalb zeichnet eine deutliche Vorliebe für die zum Teil vertrackten Harmonien des Blues aus, für diese unangepasste, ungeleckte Dimension der Musik. Außerdem interpretiert der Gitarrist seine Stücke immer wieder neu…

… Kalb. Der sein Publikum im Übrigen nicht nur musikalisch auf eine Reise in den amerikanischen Süden mitnahm. Auch seine Ansagen sind eine Erwähnung wert, in denen er kundig und mit viel Humor die Stücke, ihre Komponisten, ihre Instrumente und ihre Texte vorstellte. So führte der Künstler sein Publikum in die besondere Semantik des Blues ein…“

Alexander J. Wahl (Feuilleton Nürnberger Nachrichten, 2005)

 

“Wir hatten eine der echten Countrybluesgrößen hierzulande zu Gast. Fingerpicking aus der Zeit, als der Blues mangels Kinderschuhen barfuß durch die Baumwollfelder strolchte und sein Siegeszug noch lange nicht absehbar war.

Wolfgang Kalb ist ein ein authentischer Vertreter dieses frühen Blues-Genres und serviert seine Variante ganz nahe an der Tradition. Old Time Blues Style zum Zuhören, Entspannen und Mitfühlen.“ 

(Vischers Blues e.V., Nürnberg, 2007)

 

“…Kalb ist ein Alleinunterhalter im wahrsten Sinne des Wortes: Er braucht keine Begleitband, um sein Publikum zu fesseln. Seine kreativen Fähigkeiten reichen dazu vollends aus. Sein Gig in der Linde war beredter Beweis dafür. Seine Stimme klang, als hätte er sie von einem schwarzen Baumwollpflücker aus den USA geerbt. Sein Timbre war schon enorm wandlungsfähig, passte sich den jeweiligen Stücken perfekt an.

Behände beherrschte er die Spieltechnik des Fingerpicking. Außerdem erwies er sich als ein versierter Spieler auf der „Dobro-Gitarre“. Ab und zu streifte er sich ein Röhrchen –„Bottleneck“ - über seine Finger und flitzte damit über den Hals seiner Gitarre und der Blues weinte in höchsten Tönen.“

(Neue Presse, Lichtenfels, März 2008)

 

“…Kalb wusste viel zu erzählen über den guten, alten Blues, denn er ist ein viel belesener, Blueskenner. Vor dem geistigen Auge der Zuhörer wurden Geschichten lebendig, die das Leben einst schrieb, und die von legendären Künstlern wie Robert Johnson, Mississippi John Hurt oder Muddy Waters niedergeschrieben wurden. Da besang einer inbrünstig und mit dunklem Timbre die Schattenseiten des Lebens, dass es eine wahre Pracht war.

(Obermain Tagblatt, März 2008)

       

Country-Blues in der Kulturscheune Eggolsheim

 

Voll bis auf den letzten Platz war der Saal der Eggolsheimer Kulturscheune am Sonntag, den 23.Januar. Martin-Gitarre, silbrig glänzende Dobro, Bluesharp-Utensilien zierten die noch leere Bühne. Ein erlösender Anblick, der endlich ein authentisches Musikerlebnis versprach. Die Erwartungen des motivierten Publikums wurden mehr als erfüllt. 

Kalb (Vocals, Guitar, Dobro, Bluesharp) spielt den Blues nicht nur in allen seinen Stilrichtungen technisch perfekt, sondern hier muss man sagen: "He`s got the Blues!" Ohne unangenehm belehrend zu wirken gab er dem Publikum die wichtigsten Informationen über das Wesen dieser einzigartigen Musik, deren Texte von privatem Liebesschmerz bis über den Kampf um bürgerliche Gleichberechtigung in einer rassistischen Gesellschaft die gesamte Lebenswirklichkeit abdecken. In der heutigen Welt der eintagsfliegigen "Superstars" ein bleibendes Erlebnis und ein absoluter musikalischer "Jackpot ", der noch dazu im Besitz unserer Region ist.

(Joachim Kortner, Januar 2005, Wiesentbote)

           

Melancholie und klassischer Hawaii-Sound

Wolfgang Kalb brachte Country-Blues in das Junge Theater Forchheim

 

Melancholische Texte, leiernde Gitarrenklänge und eine rauchige, kratzige Stimme: Das ist  Country-Blues in Perfektion. Im Jungen Theater Forchheim hat der Hirschaider Wolfgang Kalb den Blues in all seinen Stilrichtungen dargeboten.

Blues ist mehr als nur Musik. Blues ist Lebensgefühl. Dies zu vermitteln hatte sich Wolfgang Kalb für seinen Auftritt in Forchheim vorgenommen. Schon als er mit dem ersten Stück loslegte, spürt man die besondere Atmosphäre im Saal.

Benjamin Kraus,  22.11. 2005  Nordbayerische Nachrichten, Nürnberg

 

Zeitreise durch den Blues

Dicht und heimelig gedrängt saß man hingegen in den "Frankenstuben", in denen der Meister des Country-Blues Wolfgang Kalb die Zuhörer fesselte. Ob Fingerpicking oder Bottleneck, die Geschichte des Blues von den frühen 20er Jahren an wurde in seinen Händen lebendig, ergänzt durch eine unerhört authentische Stimme.
Ein Erlebnis war natürlich vor allem die metallene Dobro-Gitarre, mit der Kalb Eigenbearbeitungen ebenso gekonnt interpretierte, wie Bluesklassiker von Blind Blake oder Robert Johnson. Schloss man die Augen, man vermochte man sich glatt versetzt fühlen in Baumwollfelder und die vielfarbige Wärme des alten amerikanischen Südens: O Brother, where art thou...

FT Hassberge, Oktober 2008

 

“…doch das "Sliden" (Gleiten auf den Saiten) will gelernt sein. Im Umgang mit den dynamischen, klanglichen und perkussiven Möglichkeiten der lauten, schneidenden Dobro-Gitarre zeigt sich der wahre Meister. Es muss scheppern und quietschen, damit es zünftig rockt und rollt. Je nach Belieben verlangsamt oder forciert Kalb sein effektvolles Spiel, in dem er Slide mit akkordischem Spiel verbindet.“

(Mainzer Allgemeine-Zeitung, 03.03.09)

 

“Fingerpicking und Bottleneck, Spielweisen, die der Musiker mit scheinbarer Leichtigkeit einsetzt, bilden den unverwechselbaren Klang des Country Blues.

Nicht selten sind es zurückhaltend wirkende Künstler, die auf der Bühne mit ihren Fähigkeiten das Publikum verblüffen und begeistern. So auch der Musiker Wolfgang Kalb, der schon mit den ersten swingenden, temporeichen Läufen die Aufmerksamkeit der aufgeschlossenen Zuhörerschar in der Unterkirnacher Schloßberghalle entflammte.“

(Südkurier, 10. August 2009)

 

“Mit Wolfgang Kalb hatte der Verein Kultur & Kontakte eine echte Country Blues Größe in der Unterkirnacher Schlossberghalle zu Gast. Eine unverwechselbare Stimme, ausgefeilte Gitarrentechnik mit Fingerpicking & Bottleneck Blues Guitar begeisterten das Publikum. Ein Genuss!“ Wie schon so oft in den vergangenen Jahren, hat der Unterkirnacher Förderverein Kultur und Kontakte auch bei der Wahl dieses Musikers wieder sein feines Gespür für Qualität bewiesen.“

(Schwarzwald Bote, August 2009)

 

“…Zuletzt erklingen dann auch Standards von Muddy Waters oder John Lee Hooker, die auch dem Nicht-Blues-Eingeweihten bekannt sind. Zum Weinen schön.“ UDO GÜLDNER

(Nordbayerische Nachrichten, 25. Juni 2009)

 

 

Fesselnder Country Blues-Abend im Bluesclub

 

Nach einer mehrjährigen Konzertpause gibt er seit ca. fünf Jahren wieder regelmässig Gastspiele bei Festivals, in Clubs, Kulturzentren oder bei privaten Veranstaltungen. Wolfgang Kalb ist ein Alleinunterhalter im wahrsten Sinne des Wortes. Er braucht keine Begleitband um sein Publikum zu fesseln. Wolfgang Kalb wusste viel zu erzählen über den guten, alten Blues, denn er ist ein sehr belesener Blueskenner.

Er führte das Publikum in Bühler mit viel Humor und Wissen in die jeweiligen Stücke ein. Er erzählte die Entstehungsgeschichte der Songs und zum Teil auch Besonderheiten aus dem Leben der Komponisten oder Ereignisse aus der damaligen Zeit. Was seitens des sehr präsenten Publikums zu vielen Lachern führte. Allseits bekannte Songs von berühmten Bands, z.B. Rolling Stones, haben ihre Wurzeln bei den alten Country Blues-Komponisten. Was die Zuhörer zeitweise ziemlich in Erstaunen versetzte. Diese Geschichten setzte der Musiker geschickt auf seinen drei Gitarren um. Er lieferte nicht einfach Imitationen, sondern er verlieh den Songs eine ganz eigene Charakteristik.
Seine vielfältige Musik wird durch seine Stimme unterstützt. Er verfügt über die raue, fast schwarze Stimme, die er perfekt an die stilistisch ganz unterschiedlichen Stücke anzupassen versteht. Nach über zwei Stunden Konzert wurde er von den Zuhörern mit riesigem Applaus zu vielen Zugaben aufgefordert. Erfreut über den Erfolg kam er der Aufforderung gerne nach und es folgten noch Höhepunkte in Form von Stücken wie "Kokain" oder "Love in vain" von den Stones. Zufrieden ließen alle zusammen in gemütlicher Atmosphäre den Abend ausklingen.

 

(Brigitt Biedermann im Gääserblättli, Appenzell, Ch, 09/2009)

 

 

Blues ist die Musik der Leidenschaft

Von Joanna Schenk

Seefeld. Einen außergewöhnlichen musikalischen Abend erlebten am Freitag die Besucher der Seefelder Mühle beim Konzert von Wolfgang Kalb.

…“Seine vielseitige und mitreißende Stimme ist dabei nur ein Erfolgsfaktor. Mal rau, dann gefühlvoll – immer begleitet von der dem Blues eigenen Melancholie. „Es war einfach ein toller Abend“, war am Ende der Veranstaltung von vielen Besuchern zu hören.“ (jos)

Zwischen Ragtime und Bottleneck – Wolfgang Kalb begeistert Publikum in der Seefelder Mühle.

(Nordsee Zeitung, 23. Februar 2010, Bremerhaven)

 

CD-Rezension:

Von Frank Gundermann

 

“Wolfgang Kalb ist mit der CD “Got Them Old Walkin’ Blues“, eine echte Blues-Perle gelungen, die durch ihre unterschiedlichen Facetten besticht und alte Blues-Songs neu belebt. Absolut hörenswert.“

 

(Mohr-Stadtillu, Bamberg, Juli 2010)

 

Kirchweihkonzert in Blues

 

"Ein Konzert eigener Art erlebten die Kirchweihbesucher am 28. August. Wolfgang Kalb führte die große Zuschauerzahl durch die Geschichte des Country-Blues der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ein Ereignis der Sonderklasse!"

(Gemeindbrief der ev. Kirchengemeinde im Dekanat Forchheim)

 

CD-Rezension:

von Annie Sziegoleit

 

WOLFGANG KALB
Got Them Old Walkin’ Blues

(Eigenverlag, go! www.wolfgangkalb.de )
15 Tracks, 55:43, mit engl. Infos

Ein neuer Name am Blueshimmel, eine echte Entdeckung: Aus Hirschaid in Oberfranken kommt der Gitarrist, Sänger und Mundharmonikaspieler Wolfgang Kalb. Er hat sich dem akustischen Countryblues der Zwanziger- bis Vierzigerjahre verschrieben. Bereits als er 1964 Blues im Radio hörte, wollte der damals Siebenjährige Musiker werden. Seit 35 Jahren ist er es nun, seit 2004 auch wieder auf Tour durch Europa. Bei seinen Konzerten erzählt er zu den Songs viele Geschichten aus der Frühzeit des ländlichen Blues. Fingerpicking und Slide auf verschiedenen Gitarren sind seine Spezialitäten. Auch seine Resonatorgitarre hat er fest im Griff. Gefühlvolle Balladen und rollenden Ragtime interpretiert er frisch und gekonnt. Die Stimme ist variabel und versucht nicht, mit aller Gewalt schwarz zu klingen. Kalb versteht sich auf die Bluenotes, spielt ruhig und ohne Anstrengung. Titel von Muddy Waters, Robert Johnson und Blind Blake sowie Bluestraditionals sind auf dieser wirklich tollen Platte versammelt. Aber für die grafische Gestaltung der nächsten Scheibe sollte Kalb einen Profi engagieren – der authentische Vertreter des akustischen Blues hat es verdient, einem größeren Publikum bekannt zu werden.

Annie Sziegoleit

FOLKER, November, 2010

 

CD Review

von David Hintz

 

Wolfgang Kalb "Got Them Old Walkin’ Blues"
Own label; 2010

 

Kalb is from Germany and plays a solid blues acoustic guitar and some songs have some great bite and resonance.

...there are a couple of cuts that really stood out for me. The traditional “Weepin Willow” had a feel to it comparable to the British folk-blues guitar pickers from the sixties. A song called “Driftin’ Blues” also sounded from that era and had more of a folk feeling which was a welcome break and kept my attention high. I am sure Kalb would be the first to admit that he is not trying to be revolutionary here, but he has crafted a nice record with enough personal touches to make it a worthy listens for blues fans.

Folkworld # 44 03/2011

David Hintz, Washington DC, USA